Nachrichtenarchiv

ERSTER EINSTIEG IN DEN PROBENBETRIEB VON LAIENMUSIKENSEMBLES

CORONA-UPDATE

Ab dem 21. Mai dürfen bayerische Laienmusikensembles, Chöre und Orchester wieder in den Probenbetrieb einsteigen. Derzeit erst einmal mit max. 10 Personen in geschlossenen Räumen und max. 20 Personen im Freien und das auch nur in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 und einem stabilen und rückläufigen Infektionsgeschehen.

„Ein erster Einstieg in den Probenbetrieb von Laien- und Amateurensembles ist ab dem 21. Mai 2021 wieder möglich. Mit diesem weiteren Öffnungsbeschluss nähern wir uns stetig dem Ende der kulturellen Durststrecke und haben die Rückkehr zur Normalität fest im Blick“, kommentierte heute Kunstminister Bernd Sibler in München den Beschluss aus der heutigen Ministerratssitzung.

„Das ist die Perspektive, um die wir uns seit Wochen bemühen,“ bewertet Dr. Marcel Huber, Präsident des Bayerischen Musikrates, die Entwicklung. „Unsere Orchester und Chöre benötigen eine Perspektive, die ihnen nach und nach die Rückkehr zur Normalität ermöglicht. Aus den Worten von Staatsminister Sibler kann man gleichzeitig entnehmen, dass es ein erster Einstieg in den Probenbetrieb ist, dem weitere Öffnungen bei den Proben und baldmöglichst auch Auftritte folgen müssen. In diesem Sinne werden wir in den nächsten Tagen und Wochen weiter mit dem bayerischen Kunstministerium konstruktiv an Öffnungsschritten arbeiten.“

Der heutige Tag hat den Stellenwert der Laienmusik in Bayern ausdrücklich unterstrichen. „Eine Kabinettssitzung, in der es primär um die Öffnungsschritte im Laienmusizieren ging, eine Pressekonferenz, die sich mehrheitlich um die Laienmusik drehte und eine einstündige Berichterstattung im Bayerischen Fernsehen, zeigt die Bedeutung des Amateurmusizierens ins Bayern. Das muss uns erst einmal ein anderes Bundesland nachmachen,“ zeigte sich BMR-Präsident Marcel Huber zufrieden. „Nun geht es darum, so schnell wie möglich, das Hygienekonzept zu veröffentlichen und dann darum, die nächsten Öffnungsschritte vorzubereiten. Ein Konzept, wie kulturelle Veranstaltungen im Freien ermöglicht werden können, wird momentan bereits abgestimmt und in Kürze vorgestellt werden.“

Hinweis auf Mediathek:
https://www.br.de/mediathek/video/pressekonferenz-10052021-kabinett-zu-lockerungen-in-kultur-und-tourismus-av:60991b0c1678e900078cc215

Ab Montag, den 17.05.2021 gelten nach dem Infektionsschutzgesetz und der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) im Landkreis Aschaffenburg folgende Regelungen:

 

  • ​​​​​​​Erwachsenenbildung und außerschulische Bildung, Musikschulen
    Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote dürfen als Präsenzveranstaltungen stattfinden.
    Instrumental- und Gesangsunterricht darf in Präsenzform nur als Einzelunterricht erteilt werden. Quelle: https://www.landkreis-aschaffenburg.de/wer-macht-was/gesund-soziales/gesund/corona/informationen/

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Wert von 100 nicht überschreitet, kann Instrumental- und Gesangsunterricht als Einzelunterricht in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden (auch dazu muss das jeweilige Landratsamt eine entsprechende Information auf der Website bereitstellen):

  • Ein Mindestabstand von 2 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden.
  • Für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schülerinnen und Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt. D.h. Schlagzeuger müssen auch beim Musizieren eine entsprechende Maske tragen. 
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Darüber hinaus ist Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform untersagt

Wichtig: Für Kinder bis 6 Jahre gilt keine Maskenpflicht. Kinder bis einschließlich 14 Jahre bleiben von der FFP2-Maskenpflicht ausgenommen und müssen nur eine normale Mund-Nasen-Bedeckung tragen.