Nachrichtenarchiv

Blasmusik-Radiotipps für Januar

Die Blasmusik-Sendungen auf BR Heimat im Januar

Blasmusiksendungen auf ​BR Heimat im Januar

7. Januar, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Werner Aumüller

70 Jahre für die Musik: Herzlichen Glückwunsch Herr Gäble!

Er liebt die Natur, wohnt und lebt ländlich im Landkreis Unterallgäu und schreibt seit vielen Jahren sehr schöne Musik für die Blasmusik – die Rede ist vom Musiker und Komponisten Kurt Gäble. Am 5. Januar feiert er einen runden Geburtstag und ist längst noch nicht müde, ansprechende Melodien für Blaskapellen und ­-orchester aufs Papier zu zaubern. Zudem ist er ein wahrer Meister in Sachen Auftragskomposition: Sein Marsch »Phoenix«, den er für die Harmonie Concordia im Elsass geschrieben hat, erklingt am 1. April zum ersten Mal, und anlässlich des Kreismusikfestes Ostalbkreis hat Kurt Gäble eine »Festpolka« geschrieben. Dieses Auftragswerk des Musikvereins Jagstzell wird am 9. Juli uraufgeführt werden. Kurt Gäble – ein Musiker und Komponist voller Energie und erfrischender Ideen.

 

7. Januar, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Stephan Ametsbichler

Dreikönigskonzerte mit Tradition: Das Schwäbische Jugendblasorchester und seine neue Leiterin Verena Mösenbichler-Bryant

1988 wurde es gegründet, das Schwäbische Jugendblasorchester. Seither hat sich auch die Tradition der alljährlichen Dreikönigskonzerte etabliert. In ihnen wird vor allem die Handschrift der jeweiligen Dirigenten deutlich sichtbar. Nach Walter Edelmann, Ladislaus Vischi, Maurice Hamers und Toni Scholl prägt nun Verena Mösenbichler-Bryant seit mehr als einem Jahr als erste Frau am Dirigentenpult des Schwäbischen Jugendblasorchesters das Erscheinungsbild dieses Auswahlorchesters, das sich weniger als Elitetruppe sieht, sondern sich vielmehr als Multiplikator der Sinfonischen Blasmusik versteht und so auf die gut 900 Bläser­ensembles und Blasorchester im Allgäu-Schwäbischen Musikbund ausstrahlen will. 

Welche Ziele sich die neue Chefin gesteckt hat und wie sie die Tradition der Dreikönigskonzerte weiterführt, verrät Verena Mösenbichler-Bryant in diesem Blasmusikkonzert.

 

14. Januar, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Regina Wallner

Ein grüner Start ins neue Jahr

Mit frischen Klängen lassen wir das gerade erst begonnene Jahr 2023 anklingen. Es gibt eine kleine Vorschau auf die ersten Konzerte, und wir machen einen Abstecher auf die »Grüne Woche«, die in diesem Jahr vom 20. bis 29. Januar und endlich wieder in gewohnter Weise in Berlin stattfinden kann. Dabei wird in der Bayernhalle auch wieder zehn Tage lang bayerische Blasmusik zu hören sein, wobei es der »Böhmische Traum« ist, der jeden Messetag einläutet – zur Freude der Aussteller und Besucher.

Musikalisch begleiten uns dabei: die Hohenmirsberger Juramusikanten, die Holledauer Hopfareisser, die Isartaler Blasmusik, der Musikverein 1816 Krumbach/Schwaben, die Musikkapelle Missen-Wilhams, die Munich Brass Connection, die Musikatzen, die Musikkapelle Münsing, die Regenstaufer Musikanten, die Tettauer Blasmusik, die Tölzer Stadtkapelle und andere.

 

 

14. Januar, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Karlheinz Brand

Königin des guten Tons: Die Klarinette

Der in Nürnberg ansässige Instrumentenbauer Johann Christoph Denner galt Ende des 17. Jahrhunderts als einer der besten Flötenbauer Deutschlands. Dass seine Instrumente so begehrt waren, lag daran, dass er einerseits hervorragende Instrumente herstellte und andererseits auch ständig auf der Suche nach Verbesserungen war. Das Chalumeau hat er so weiterentwickelt, dass das Ergebnis nicht nur eine Verbesserung war, sondern als neues Instrument ganz groß herausgekommen ist. Am 14. Januar 1690 soll es so weit gewesen sein, dass der Meister mit seiner Neu­entwicklung zufrieden war. Deswegen gilt dieses Datum als Geburtstag der Klarinette. 

Das Blasmusikkonzert widmet sich in dieser Ausgabe diesem faszinierenden Instrument, unter anderem mit Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart und Sidney Bechet. 

Zum Geburtstag gratulieren das Holzbläser-Ensemble des Heeresmusikkorps Veitshöchheim, die Big Band der Stadtkapelle Schongau, das Ettringer Holzbläser-Ensemble, das Klarinetten-Ensemble Küps und andere.

 

21. Januar, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Werner Aumüller

»100 % zünftich-böhmisch #3«: Die neue CD der Wombacher Blasmusik

Blasmusik hat eine lange Tradition in Wombach. Seit mehr als 100 Jahren gehen Mitglieder der Wombacher Blasmusik ihrer Leidenschaft nach und bereichern damit das örtliche kulturelle Leben. Ein Verein wurde 1981 gegründet, die erste CD im Jahr 2012 aufgenommen. Die aktuell erschienene CD trägt die Nummer 3, und auch diesmal ist der Titel »100 % zünftich-böhmisch« wieder Programm.

Werner Aumüller stellt im Treffpunkt Blasmusik die neue CD vor und unterhält sich mit dem 1. Vorstand Gerd Ullrich sowie dem Dirigenten Klaus Hübner.

 

21. Januar, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Stephan Ametsbichler

Johannes Brahms und Johann Strauß: Eine blasmusikalische Begegnung unter Musikerfreunden

Johannes Brahms und Johann Strauß – beide verband eine echte, auf gegenseitige Wertschätzung aufgebaute Freundschaft. Strauß bewunderte den »Nachfolger« Beethovens wohl für dessen Kunstfertigkeit, große, seriöse Sinfonik zu schreiben, Brahms seinen acht Jahre älteren Kollegen für dessen Leichtigkeit und melodischen Einfallsreichtum. Vor allem die Spitzigkeit der Strauß’schen Walzer hatte es Brahms angetan. Über den Donauwalzer äußerte der Hanseat voller Respekt: »Leider nicht von Johannes Brahms«. Und nur allzu gern hätte auch er solche Walzer komponiert, wie sie Johann Strauß förmlich aufs Notenpapier gefallen sind. Was die beiden sonst noch verband – außer der deutschen Staatsbürgerschaft und ihrer gemeinsamen letzten Ruhestätte auf dem Wiener Zentralfriedhof –, kommt in diesem Blasmusikkonzert auch in einschlägigen Bearbeitungen für Blasorchester zum Tragen.

 

28. Januar, 11.05 Uhr: »Treffpunkt Blasmusik« mit Karlheinz Brand

In dieser Sendung sind dabei: die Neue Böhmische Blasmusik, die Tanngrindler Musikanten, die Kapelle Es-As, Die Fränkisch-Böhmischen, die Musikkapelle Neubeuern, die Deuerlinger Blasmusik, der Musikverein Edelweiß, die Blaskapelle Ernestgrün, Blechquadrat, die Böhmerwälder Tanzbodenmusik, die Siebenbürger Blaskapelle Nürnberg, philharmenka, das Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach und andere.

 

28. Januar, 17.05 Uhr: »Das Blasmusikkonzert« mit Karlheinz Brand

Alles Gute! Zum Geburtstag von Norman dello Jojo und Walter Kollo

Der eine wurde vor 110 Jahren als Sohn italienischer Einwanderer in New York geboren, der andere kam 1878 im damaligen Ostpreußen zur Welt. Zur musikalischen Ausbildung ging Norman dello Jojo an die berühmte Juilliard School in New York, Walter Kollo besuchte das Konservatorium im thüringischen Sondershausen. Als einer der Väter der Berliner Operette wurde der eine berühmt, der andere gewann nicht nur den Pulitzer-Preis für Musik, sondern auch einen Emmy.

Im Blasmusikkonzert sind einige der Werke zu hören, die diese beiden Musiker-Persönlichkeiten berühmt gemacht haben. Es spielen das Symphonische Jugendblasorchester Küps, das Nordbayerische Jugendblasorchester zusammen mit WiBraPhon, die Junge Bläserphilharmonie Zollernalb, das Musikkorps der Polizei Berlin und andere.